:::   "high power mono tube amplifier" Baureihe: 115 to 250 wpc   :::
 


CHALLENGER 115 - 180
PPP - Design

der unten stehende Text erläutet die PPP Baureihe Challenger 115 bis 180

 


CHALLENGER 250, Model 2010
PP - Desgin

mehr Informationen zur Endstufe Challenger 250 finden Sie in folgenden Link?

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Bereits seit 1984 produzieren wir unsere Verstärkerreihe unter dem Namen CHALLENGER. Es handelt sich hierbei gleichfalls um das bewährte PPP Konzept, mit dem Unterschied, das die gesammte Schaltung vollsymetrisch ist. Bei entsprechende Wahl der Endröhren und kleinen Detailänderungen wird so z.B. aus einer 115 Watt Endstufe mit EL34, das Modell Challenger 140, bei z.B. KT 88 Bestückung.

Die Zeitschrift HIFI-VISION hat bereits diese Gerätegruppe in einem Test im Mai 1992 zur absoluten Spitzenklasse gekürt. Zwischenzeitlich ist auch hier die Technik nicht stehengeblieben. Auch diese Baureihe besitzen inzwischen unseren sog. BIAS-Regulatoren, die den Ruhestrom jeder einzelnen Endröhre exakt definieren. Über LED Leuchten werden Sie auf verbrauchte Endröhren aufmerksam gemacht, und können diese ohne Aufwand tauschen. Bedienen Sie sich dabei normaler Stand - Röhrenware, das gilt auch für den Ersatzfall. Lassen Sie sich keine kostspieligen Röhren verkaufen,den unsere Verstärker benötigen keine selektierten Endröhren um zu klingen.

Der bevorzugte Einsatz dieser Geräte an konventionellen dynamische Lautsprechern, ist auch die Verwendung im Zusammenhang mit Elektrostatischen Lautsprechern. Gerade hier beweist diese Baureihe ihre besonderen Vorzüge im Hinblick auf die Kontrolle dieser Lautsprecher. Weitaus problemloser und musikalischer gelangen Sie hier zu einem harmonischen Wechselspiel zwischen Ihren Komponenten.

Mit einem zusätzlichen Stand-by Schalter auf der Front des Gerätes kann in längeren Pausen die Anodenspannung heruntergefahren werden, ohne das Gerät abzuschalten. Die Röhren bleiben sicher durchgewärmt und können unmittelbar wieder max. musikalische Qualitäten nach dem Einschalten abgeben.

Wir wollen versuchen Ihnen mit einfachen Worten zu beschreiben, was gerade die Vorzüge dieser Baureihe nach PPP Prinzip sind. Ihnen allen sind die konventionellen PP Schaltungen sicher in Erinnerung. Fast ausnahmelos jeder Hersteller bedient sich dieses Konzeptes, weil es mit weniger Aufwand auskommt, wie wir meinen zu Lasten des Klanges. In unsere PPP Schaltungen arbeiten wir mit einem sog. Autotrafo - d.h., bei uns liegt in der Schaltung nicht der Übertrager in der hochspannungsführenden Anode, sondern in der masseführenden Kathode. Wir sprechen beim Einsatz unserer Endröhren vom Kathodenfolger - d.h. die Kathodenspannung folgt unmittelbat der Steuerspannung am Steuergitter der Endröhre. Wir benutzen also die Kennlinien der Endröhren nicht dynamisch. Vielmehr benötigen wir die Endröhren lediglich als Stromlieferanten, und welche Endröhre in unseren Endstufen den Strom liefert wird zu einer untergeordneten Fragestellung. Im Klartext bedeutet dies, wir sind in unserer Schalltung nicht von den Kennwerten der Endröhre abhängig. Bei ein bischen Überlegung erkennen Sie schnell den unschätzbaren Votreil diese Konzeptes.

 

Das leidige Thema um die richtige Wahl der Endröhren ist damit für immer vorbei. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter. Es hat sich die Meinung gebildet, man könne keinen chinesischen KT 88 mehr verwenden, weil deren Einsatz in vielen Geräten zu großen Problemen führte. Auch das gibt es bei der Challenger nicht. Durch die Verwendung unseres Bias - Regualtors, der vollautomatisch den Ruhestrom jeder Endröhre injiziert, ist auch die Verwendung vorbenannter KT 88 kein Problem mehr und wird zu einer einzigen Freude, da diese Röhre große Kraftreserven besitzt. Also - wann immer Sie in den Genuß eines Angebotes preiswerter KT 88 kommen, schlagen Sie zu - Sie werden Ihre Freude daran haben. Wir streiten auch nicht ab, das die Qualität der Röhren gegenüber derer vor 30 Jahren abgenommen hat - sicher bereitet dies auch vielen Geräten größte Probleme, aber bei entsprechendem Einsatz im richtigen Schaltungsumfeld bereitet Ihnen die Röhre heute mehr Vergnügen den je. Sie müssen sich eben nur für das richtige Konzept entschließen und damit Sie das können, unsere keine Einführung ins Thema Röhren, damir Ihnen eine Beurteilung möglich wird.

Aber zurück zur Challenger - Auf insgesammt 6 Endröhren pro Kanal ist die Leistung verteilt. Keiner Endröhre wird zuviel zugemutet. Selbst wenn eine schwächer werden sollte, werden Sie dies kaum feststellen. Ein großer Vorteil wenn Sie Überlegen zu welchen Leistungen andere Konzepte die Röhren zwingen, die gleiche Leistung nur mit 2 Röhren erreichen wollen - das geht auf die Lebensdauer - keine Frage. Überhaupt sind Gegentaktendstufen mit lediglich zwei Röhren mit Vorsicht zu genießen. Gerade bei zwei Röhren in konventioneller Technik, lebt der Klang von der Qualität der Röhren - und da diese zunehmend Altern werden Sie bald die Veränderungen des Klanges erfahren. Es sei den, Sie erwarben mit Ihrem Gerät einen Schraubenzieher und unterziehen Ihr Gerät der ständigen Biasjustage. Auch solche Geräte werden heute noch Aktuell auch aus den USA kommend produziert. Wir hingegen besitzen unseren Biasregulator nun schon seit 1991 und bieten ihn zwischenzeitlich auch als Modul für Fremdfabrikate an, damit auch deren Besitzer nicht Ihr ganzes Hab und Gut in Röhren investieren müssen. Vielleicht klingt Ihnen diese Abhandlung etwas provokant, aber bislang sind von Seiten der Berichterstattung der Fachpresse diese Belange um unsere Geräte erschöpfend zu erläutern kläglich gescheitert.

 

Die Eingangsstufe der Challenger ist mit einer sog. Parallel - symetrischen - kreuzgekoppelten Vorstufe realisert. Sie ermöglicht ohne Aufwand auch die Verarbeitung von XLR Signalen. Hervorzuheben ist dabei, das sich die Lautstärke nicht ändert - was in der Regel der Fall ist. Die Challenger besitzen eine riesige zweiseitige Leiterplatte mit allen Bauelementen und werden in unserem Schwallbad gelötet. Dies sichert beste Kontaktstellen an den Lötstellen zu, da das Zinn durch jedes Lötauge hindurch bis nach oben steigt und somit eine ausgezeichnete Verbindung schafft. Das Lot läuft im Loch des Lötauges hoch und lötet somit jedes Bauteil von oben und unten. Gute und kurze Kabel zu den im Untergrund des Verstärkers befindlichen Tarnsformatoren sichern beste elektrische Eigenschaften, deshalb sieht auch bei der Challenger selbst ein 10 Khz Rechteckt noch wie das Original aus. Ohne Überschwinger oder schlappe Flanken - eben so, wie es sein sollte.

Eine weitere Besonderheit dieser Verstärker sind die Netzteile. PPP verlangt von vornherein zwei Anoden Netzteile, aber damit nicht genug, wir benötigen weiter die zwei Schirmgitterspannungen für die linke und rechte Bank, drei Heizkreise, zwei neg. Gitterspannungen, zwei Referenzspannungen für die ABR`S, zwei plus/minus Netzteile für die OP`s, eine Anoden Treiberspannung, und all diese Spannungen sind teils schwimmend den jeweiligen Bänken der rechten und linken Röhrenreihe einer Leiterplatte zugeordnet - damit Sie nur mal eine Vorstellung bekommen, auf welchem Entwicklungstand sich unserer Geräte befinden. Fast hätten wir das Computer Interface vergesessen. Alle Challengers besitzen eine Schnittstelle für einen Rechneranschluß, lassen Sie sich überraschen, was wir damit in Zukunft vorhaben. Sie sehen alos - mit Audio-Valve Geräten liegen Sie 100 %ig in der Zeit, wenn nicht sogar 10 Jahre in der Zukunft, wenn man den derzeitigen Entwicjklungsstand allgemein betrachtet.

 

 

Spektrale Verteilung der Klirranteile

 
 

Leistungsmerkmale

  • power output 100 - 140 watt (sin)
  • power output pulse (34 Veff.-8 ohm)
  • power consumption 280 / (max. 400 watt)
  • power consumption "stand-by" 60 watt, (tube-heating)
  • input sensitivy 0 dBm
  • input resistance 2x47 K
  • power bandwidth 5-50.000 Hz
  • output impedance 2-4-8 ohm
  • damping factor 20
  • distortion 0.15%- 50 watt
  • S/N - 82 dB
  • weight 26 kp
  • dimensions 420 x 250 x 220 mm (d x b x h )
  • hergestellt aus lasergeschnittenem 5 mm Stahl mit hochglanz Pulverbeschichtung.